Tag 14: Atem fließen lassen – 30-Tage Achtsamkeitschallenge

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Atem fließen lassen

In Stresssituationen hält der Mensch den Atem an. Es bleibt uns wirklich die Luft weg, weil wir vergessen zu atmen. Sind wir gestresst, wird unsere Atmung oberflächlich und schneller, so dass der Körper zu wenig Sauerstoff erhält.

Mit einer beruhigenden Atmung können wir jedoch binnen kürzester Zeit entspannen. Da die Atmung ein gutes Hilfsmittel gegen Stress ist und sich damit ebenfalls das „Gedankenkarussell“ stoppen lassen kann. Auch körperliche Verspannungen werden mit einer bewussten Atmung gelöst! Und das ganz ohne Hilfsmittel.

Also probieren Sie es heute aus:

Hierfür sollten Sie eine entspannte Sitzhaltung einnehmen und entweder die Augen schließen, oder aber den Blick senken. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf den Atem und konzentrieren Sie sich bei jedem Atemzug auf Ihren Bauch. Atmen Sie ein und aus und nehmen Sie den Vorgang des Atmens einmal ganz bewusst wahr. Was passiert in Ihrem Körper, wenn Sie atmen? Wo spüren Sie das Atmen?

Beginnen Sie mit dem Einatmen und nehmen Sie einfach wahr, wie die Luft durch die Nase einströmt. Folgen Sie dem Atem und beobachten Sie das leichte Heben Ihrer Bauchdecke. Halten Sie kurz den Atem an und beobachten Sie beim Ausatmen, wie sich die Bauchdecke wieder senkt.

Spüren Sie Ihre Atmung. Wenn Sie Ihre Ausatmung verlängern, führt das sehr rasch zu einer Beruhigung von Körper und Geist.

Bleiben Sie eine Weile bei Ihrer Atmung, bei dem Heben und Senken der Bauchdecke. Beobachten Sie, wohin Ihr Atem fließt. Wenn Sie Gedanken oder Geräusche wahrnehmen, dann machen Sie sich dieser bewusst, bewerten sie nicht und kommen wieder achtsam, freundlich und sanft  zurück zu Ihrer Atmung.

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