Tag 16: Schweigen – 30-Tage Achtsamkeitschallenge

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Ein Tag in der Stille

Im Mittelalter wurden bei den Burgen die Zugbrücken hochgezogen, wenn Gefahr drohte. Man schottete sich einfach ab und blieb unter sich. Zwar müssen wir uns heute nicht vor feindlichen Ritterhorden in Sicherheit bringen, aber sehr wohl vor Überforderung, Stress und Dis-Balance. Wir fühlen uns ähnlich überrannt, wie es die Burgherren damals taten. Sei es, weil die Verwandtschaft den längst fälligen Besuch einfordert, der Chef einen mit E-Mails bombardiert, die To-Do-Listen immer länger werden oder Telefonkonferenzen einen heiser werden lassen.

Natürlich haben wir heute keine Zugbrücken vor unseren Haustüren. Aber wir haben die Möglichkeit, uns einen Tag zurück zu ziehen. Denn in einer Zeit großer Stressbelastung, kann ein Schweigetag den Weg zu unserem Inneren erleichtern und uns auch helfen, Gefühle und Empfindungen wieder besser wahrzunehmen. Denn es kann ungemein erfrischend sein, bewusst zu schweigen, nichts zu hören und nichts tun zu müssen.

Nehmen Sie sich heute einmal mindestens drei Stunden Zeit oder besser noch, den kompletten Tag,  in Ruhe und vielleicht in Abgeschiedenheit zu verbringen und dabei nicht zu sprechen. Sie werden sehr schnell merken, dass Sie sich in der Stille schnell beruhigen. Ihre Wahrnehmung öffnet sich auf einmal für viele andere Eindrücke und Empfindungen.

Probieren Sie es aus!

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