Tag 21: Achtsames Warten – 30-Tage Achtsamkeitschallenge

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Achtsames Warten

Termine lassen sich verschieben, doch das eigene Leben nicht.

Wie oft erwischen wir uns, dass wir uns über das Warten in der Schlange an der Supermarktkasse ärgern, anstatt diese Zeit des Nichtstuns für uns zu nutzen? Wer legt im Wartezimmer eines Orthopäden freiwillig das Handy aus der Hand, um unerkannt zu meditieren? Und eine rote Ampel bringt uns bei Termindruck aus der Fassung.

Es gibt sie nun mal, die Situationen, in denen wir nur eines tun können: warten. Egal, was Sie darüber denken, es wird sich vermutlich nichts daran ändern. Sie müssen warten können, denn Gras wächst auch nicht schneller, nur weil Sie daran ziehen.

Heute können Sie die Zeit des Wartens für sich nutzen. Erkennen Sie, dass Wartezeit für Sie so etwas wie eine „Extrazeit“ ist. In der geschenkten Zeit können Sie doch mal wieder Ihren Atemfluss beobachten, oder ein paar Mal tief ein- und ausatmen.

Während Sie warten müssen, beobachten Sie, wie Sie sitzen oder stehen. Wie die Füße Kontakt zum Boden haben, ob Ihre Schultern hochgezogen sind oder entspannt herunterhängen. Lächeln Sie oder gucken Sie eher grimmig? Ist Ihre Stirn in Falten?

Schauen Sie sich die Menschen in Ihrer Umgebung genauer an und fragen Sie sich, wohin sie vielleicht gehen oder fahren wollen.

Nehmen Sie das Warten als kurze Auszeit an. Die angeblich verlorenen Minuten können einen Gewinn an Gelassenheit und Lebensfreude bedeuten, wenn Sie nachsichtig sind und die Wartezeit einfach annehmen. Auf diese Weise wird Ihr Leben tatsächlich entschleunigt. Und es ist viel entspannter, sich nicht über die ungeplanten Wartezeiten zu ärgern, die wir eh nicht ändern können.

Sie sehen, die Umsetzung der heutigen Challenge ist sehr einfach.

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