Tag 24: Morgenroutine entwickeln – 30-Tage Achtsamkeitschallenge

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Morgenroutine entwickeln

Kennen wir das nicht alle? Der Wecker hat schon viele Male geklingelt, dessen Snooze-Taste wurde ebenso häufig gedrückt und dann ist es passiert: wir haben verschlafen. Gehetzt, ohne Frühstück (aber mit dem Handy in der Hand) verlassen wir hektisch unser Zuhause, um zur Schule, Uni oder zur Arbeit zu gehen. Der Stress für den Rest des Tages ist quasi vorprogrammiert.

Achtsamkeit am Morgen ist jedoch eine einfache und schnelle Methode, den Tag direkt in einem fokussierten und entspannten Zustand zu starten. Eine Morgenroutine stellt die Weiche für einen guten Tag: bewusst gestaltet, sorgt sie für mehr Konzentration, Energie und Fröhlichkeit. Das funktioniert auch, wenn man nur wenig Zeit aufwenden kann. Wenn wir morgens gleich den Fokus für unseren Tag setzen, schaffen wir es ihn bewusster, entspannter und produktiver zu gestalten – und das verbessert am Ende unsere Lebensqualität.

Planen Sie heute für den kommenden Morgen eine kleine Morgenroutine und stellen Sie dafür den Wecker für morgen eine halbe Stunde früher als üblich!

Noch besser wäre es, wenn Sie eine Routine für jeden Tag entwickeln. Hierfür empfehle ich Ihnen das Buch „Miracle Morning“ von Hal Elrod. Ich habe es gelesen und mir eine eigene Routine zusammengestellt,

 Am besten bleiben Sie morgen nach dem Aufwachen erst einmal bei Licht zwei bis drei Minuten mit offenen Augen im Ihrem Bett liegen und recken und strecken Sie sich ausgiebig. Bevor Sie sich aufsetzten, schenken Sie sie sich ein inneres Lächeln.

Schwingen Sie die Beine aus dem Bett, aber bleiben Sie an der Bettkante noch kurz sitzen. Fühlen Ihren Atem. Ist er schnell oder langsam? Atmen Sie in den Bauch oder in die Brust? Spüren Sie noch kurz in Ihren Körper hinein und finden Sie mögliche Verspannungen.

Im Anschluss sollten Sie ein Glas Wasser zu sich nehmen, denn wer sich schon abends ein großes Glas neben das Bett stellt, denkt am Morgen garantiert ans Trinken. Nach sechs bis acht Stunden Schlaf dehydriert der Körper, die Wasserreserven müssen aufgefüllt werden. Da hilft eine ordentliche Portion Wasser unseren Körper schnell wach und fit zu machen. Ayurveda-Fans schwören auf Zitronenwasser, eventuell mit Ingwer, am besten lauwarm. Ansonsten ist Wasser pur die beste Wahl.

Wenn Sie Ihren Tag mit einem kleinen Erfolgserlebnis beginnen möchten, dann machen Sie danach Ihr Bett. Das Gefühl, etwas geschafft zu haben, motiviert und macht dadurch leistungsfähiger.

Danach können Sie aufstehen und Ihre Morgenhygiene durchführen. Probieren Sie doch einmal beim Zähneputzen aus, abwechselnd nur auf einem Bein zu stehen. Das stärkt die Tiefenmuskulatur in dem Rücken!

Wenn Sie angezogen sind, wäre dann der passende Moment für eine kleine Meditation, um noch besser in den Tag zu starten. Hierzu gibt es zahlreiche Techniken. Die Atemmeditation und Sitzmeditation kennen Sie ja nun bereits. Danach werden Sie sich befreiter fühlen, leichter und starten Ihren Tag buchstäblich mit einem leeren Kopf.

Auch Sport hilft, um fit in den Tag zu starten. Dazu reichen auch schon zwanzig Minuten Yoga, Jogging oder ein paar Dehnungsübungen. Entsprechende Ideen findet man im Internet.

Wem Meditieren oder Sport morgens zu viel sind, der kann sich bewusst eine halbe Stunde Zeit für die Dinge nehmen, die sonst zu kurz kommen. Etwa ein inspirierendes Buch lesen, einen Zeitungsartikel lesen sich überlegen, was die wichtigste Aufgabe des Tages ist. Das Erstellen einer To-Do-Liste ist ebenfalls ein prima Bestandteil einer Morgenroutine, denn sie hilft, sich auf das zu fokussieren, was wirklich wichtig ist.

Die Routine kann man dann mit einem Frühstück abschließen, denn einen schnellen Kaffee zu trinken oder ganz auf das Frühstück zu verzichten, ist nicht gesund. Nach der Nacht müssen unsere Energietanks gefüllt werden. Ein Frühstück bietet die Energie-Grundlage, um sich auf die Arbeit konzentrieren zu können.

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